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Gaswarntechnik
Gaswarngeräte dienen zur Überwachung der Konzentration von Gasen in der Luft und werden zur Warnung vor giftigen oder explosiven Stoffen verwendet. Sie arbeiten je nach Einsatzzweck mit optischen, Infrarot, elektrochemischen oder katalytischen Sensoren. Es gibt stationäre Warngeräte, die an gefährdeten Orten fest installiert sind oder mobile Geräte. Weiterhin wird zwischen Eingas- (Single-Gas-Detektor) und Mehrgasgeräten (Multi-Gas-Detektor) unterschieden. Eingasgeräte sind speziell für das Aufspüren eines einzelnen Gases konstruiert. Mehrgasgeräte können mehrere verschiedene Gase erkennen. Am Häufigsten werden sie eingesetzt:
- bei Verbrennungsprozessen: CO( Kohlenmonoxid) und Sauerstoffmangel
- bei Erdölprodukten: H2S (Schwefelwasserstoff)
- bei Kanalarbeiten: CO, H2S (Faulgas), O2 (Sauerstoffmangel), Methan (Faulgas), CO2.
- In der Produktion: Stahl, Papier, Leder, Textil, Pharma, Chemie, Getränkeindustrie etc.
Es gibt:
- Tragbare Personenschutzgeräte: für Mitarbeiter, die sich im Gefahrenbereich aufhalten. Sie alarmieren mit optischen-, akustischen- und Vibrationssignalen.
- Stationäre Geräte: schützen definierte Bereiche und Räume. Diese Geräte haben einen Schaltausgang, welcher die Ansteuerung externer Geräte vornimmt.( Sirene, Blinklicht, Ventile, Lüfter etc.)
- Funk-vernetzte Geräte: Können in verschiedenen Arealen aufgestellt und vernetzt werden, um grössere Gefahrenbereiche zu evaluieren. Dienen auch im Katastrophenschutz zur Organisation von Rettungsmassnahmen.

